Rundfahrt um Vinales

Blick vom Hotel 2Nach einer lang andauernden Diskussion, wohin und warum wir dorthin wollten, die aber zu keinem Ergebnis führte, bestellten wir dann doch ein Taxi, um uns die Sehenswürdigkeiten der Umgebung anzuschauen.

Die erste Station war die Cueva de los Indios, die im Reiseführer als Tour über einen unterirdischen See beschrieben wurde. Am Eingang kaufte man sich ein Ticket, und musste dann fünf Minuten vor einer Bude warten, wo es Rum mit Zuckerrohrsaft zu trinken gab. Erst als die Reisegruppe vor uns weiter ging durften wir uns auch anschließen. Zum Eingang der Höhle selber führte eine Treppe, auf der ein einsamer Mariachi das Lied „Cielito Lindo“ zum Besten gab. In der Höhle führte ein Pfad zu einer Menschenschlange, an der man sich anstellte, um in eines der Boote gelassen zu werden. Nach ca. 20 Minuten waren wir dann an der Reihe. Wir stiegen mit vielen anderen Touristen ein und schon ging die Fahrt los. Der Steuermann zeigte mittels eines Laserpointers auf diverse Felsformationen, in denen angeblich verschiedene Figuren zu sehen waren. Fünf Minuten später war die Fahrt auch schon wieder vorbei. Am Ausgang gab es wieder Rum.

Die nächste Station war eine weitere Höhle, in der sich angeblich entflohene Sklaven versteckt hielten. Man zahlte seinen Obolus in einem Restaurant und durfte die, nur 150m lange Höhle betreten. Auf dem Weg waren einige Steinskulpturen von Schlangen und Spinnen versteckt. Am Ausgang versuchten Schauspieler einen zu erschrecken, indem sie einen mit einem langen Grashalm eine Schlange imitierten. Hat dann auch geklappt und sogleich wollten die Leute Trinkgeld haben. Tja, wenn du Trinkgeld willst – erschreck mich nicht! Der Rückweg zur Bar verläuft dann außen herum. Als wir zum Restaurant zurück kamen, gab es Rum mit O-Saft.

Als nächstes ging es zu einem Bauernhof, auf dem Tabak angebaut wurde und uns ein Vortrag über den Prozess der Zigarrenproduktion gehalten wurde, der wirklich interessant war. Vor Publikum wurde eine Zigarre gerollt und sofort wurden Pakete zum Verkauf angeboten.

Dann ging es zur prähistorischen Höhle, wo ein riesiges Gemälde auf eine Felswand gepinselt ist. Wir durften ein Foto machen und fuhren wieder.

Letzte Station war ein Hotel, von wo aus man einen tollen Blick über das ganze Tal hat. Die Fotos mussten schnell gemacht werden, da sich ein mächtiger Regenguss ankündigte. Danach ließen wir uns in einem Restaurant nieder, bis der Regen vorbei war. Für den Tag hatten wir genug vom Touristen-Nepp.